Wer mit einer Katze zusammenlebt, kennt die kleinen Routinen des Alltags. Den Futternapf auffüllen, frisches Wasser bereitstellen, das Katzenklo reinigen. Und in regelmäßigen Abständen steht Katzenstreu auf der Einkaufsliste. Für die meisten Katzenhalterinnen und Katzenhalter ist das eine jahrelang eingespielte Routine: Der Griff zum immer gleichen Produkt im Regal. Doch bei der Kaufentscheidung lohnt sich ein genauer Blick, wenn es darum geht, nicht nur die Umwelt und das Klima, sondern auch den Geldbeutel zu schonen.

Viele Katzenhalterinnen und -halter wissen um die nachhaltigen Effekte pflanzlicher Streu. Dass sie im Gegensatz zu mineralischer Streu ein kompostierbares Kreislaufprodukt ist und ihr Einsatz deutlich weniger Abfall verursacht, CO₂ einspart und Ressourcen schont, hat sich rumgesprochen. Ein Vorurteil aber hält sich hartnäckig: „Pflanzliche Katzenstreu ist teurer.“ Heißt: Nachhaltige Streu muss sich nicht nur leisten wollen, sondern auch leisten können?

Entscheidend bei der Berechnung das Volumen

Falsch, das Gegenteil ist der Fall. Wer Nein zu mineralischer Streu sagt, zahlt dafür keinen höheren Preis! Tatsächlich ist der Umstieg auf pflanzliche Katzenstreu nicht nur gut für Umwelt und Klima – er kann sich sogar spürbar entlastend im Geldbeutel bemerkbar machen. Oder anders formuliert: Nachhaltiges Engagement rechnet sich.

Um das nachvollziehen zu können, reicht es nicht einfach den Preis der mineralischen und pflanzlichen Streu zu vergleichen, die nebeneinander im Regal stehen. Entscheidend bei der Berechnung ist nicht das Gewicht, sondern das Volumen. Pflanzliche Streu hat deutlich weniger Masse, ist also viel leichter. Für dieselbe Füllmenge werden deshalb weniger Kilogramm benötigt. Wenn dies berücksichtigt und ins Verhältnis gesetzt wird, liegt ihr durchschnittlicher Kilopreis oft deutlich näher beieinander, als es viele vermuten.

Bis zu 115 Euro Ersparnis im Jahr durch pflanzliche Streu

Das tatsächliche Einsparpotenzial zeigt sich erst dann, wenn der Verbrauch zugrunde gelegt wird. Eine durchschnittliche Katze mit einem Gewicht von 3,5 Kilogramm benötigt im Laufe eines Jahres rund 180 Kilogramm mineralische Streu. Pflanzliche Streu ist bis zu dreimal saugfähiger und entsprechend effizienter bei der Geruchsbindung. Dadurch kann sie bis zu vier Wochen im Katzenklo verbleiben, bevor sie gewechselt werden muss. Deshalb sind es bei ihr nur etwa 64 Kilogramm.*

Rechnet man diesen Verbrauch mit den überschlagenen Marktpreisen zusammen, ergibt sich ein für viele überraschendes Bild: Wer auf pflanzliche Katzenstreu umsteigt, kann pro Jahr bis zu 115 Euro sparen.

„Viele Menschen gehen davon aus, dass nachhaltige Entscheidungen automatisch mehr kosten. Pflanzliche Katzenstreu zeigt, dass es auch anders geht: Sie schont Klima und Umwelt und kann gleichzeitig den Geldbeutel entlasten“, sagt Michael Behnke, Sprecher von Cats for Future. „Sich für eine pflanzliche Katzenstreu zu entscheiden ist deshalb nicht nur eine verantwortungsbewusste Entscheidung, sie ist auch wirtschaftlich vernünftig.“

Umsteigen zahlt sich also aus: Für die Umwelt, das Klima. Und für den Geldbeutel.

*Berechnungsgrundlage: Durchschnittlicher Jahresverbrauch einer 3,5-kg-Katze bei mineralischer beziehungsweise pflanzlicher Katzenstreu

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