Katzen – egal welcher Rasse – sind Individualisten und haben, was Katzenstreu angeht, ganz unterschiedliche Bedürfnisse; eine Katze, die ihre Einstreu nicht mag, zeigt das meist ganz deutlich. Weil bevorzugt Fleisch auf dem Katzen-Speiseplan steht, werden große Mengen Ammoniak und Schwefelwasserstoff ausgeschieden, die für den üblen Geruch des Katzenurins verantwortlich sind. Katzen haben empfindliche Nasen und benutzen ungern stark verschmutzte, unangenehm riechende Katzentoiletten – das geht sogar so weit, dass sie die Katzentoilette verweigern! Eine gute Katzenstreu trifft die Bedürfnisse der Katze und schont die Umwelt.

 

Schnelle Saugfähigkeit

Feuchtigkeit wird über die Oberfläche der Streu aufgenommen. Die Saugfähigkeit beschreibt, wie viel Flüssigkeit in Relation zum Eigengewicht der Streu gebunden werden kann.
Pflanzliche Streu kann bis zum 7-fachen des eigenen Gewichts an Flüssigkeit aufnehmen und gibt so Gerüchen keine Chance. Mineralstreu schafft oftmals nur halb so viel, wodurch der Katzenurin zum Teil bis zum Toilettenboden sinkt, sich dort sammelt und zu unangenehmen Gerüchen führen kann.

 

Gute Klumpfähigkeit

Wenn Flüssigkeit auf Klumpstreu trifft, sollten sich kompakte Klumpen bilden, die Du bequem entnehmen kannst. „Klumpen“ ist aber nicht gleich „Klumpen“! Teilweise wird sogar nicht klumpende Katzenstreu als klumpend wahrgenommen. Pflanzliche Streu bietet eine sehr gute Klumpfähigkeit und anders als bei mineralischer Streu wird die Katzenhygiene auch nicht durch scharfkantige, harte Brocken beeinträchtigt.

 

Leichtes Gewicht

Für die Haltung einer ausgewachsenen Katze brauchst Du pro Jahr bis zu 270kg Katzenstreu aus mineralischen Rohstoffen. Das ist die Menge, die Du nicht nur kaufen, sondern auch zu Dir nachhause bringen und wieder entsorgen musst. Pflanzliche Streu ist um bis zu 50% leichter, in der Regel auch saugstärker und besser in der Geruchsbindung. Dadurch kannst Du den anfallenden Müll auf bis zu 64 kg verringern.

 

Umweltverträglichkeit

Silikat- und Mineralstreu geraten immer mehr unter Druck; das liegt am Umdenken in Sachen Nachhaltigkeit: Immer mehr Katzenfreunde sind wachgerüttelt und lehnen Produkte aus Produktionen mit schlechter Energie- und Umweltbilanz ab. In Frankreich haben deshalb einige große Supermarkt-Ketten wie Carrefour Silikat Streu sogar aus ihren Regalen verbannt.
Silikat- und Mineralstreu sind nicht biologisch abbaubar und müssen über den Restmüll entsorgt werden. Pflanzliche Streu ist zu 100% kompostierfähig und teilweise über die Toilette entsorgbar (lokale Entsorgungsvorschriften beachten).

Gibt es Risiken für die Katze? Duft, gebleichte oder farblich eingefärbte Varianten sollen sich von der Masse absetzen. Katzenstreu wird so zum Lifestyle-Produkt; oft wird Einstreu auch mit Zusätzen versehen, die die Funktionalität verstärken sollen. Sobald Chemie mit im Spiel ist, können Katzen aber sehr sensibel reagieren; auch ein hoher Staubanteil führt häufig zu allergischen Reaktionen bei Tier und Mensch.

Keine Feuchtigkeit, keine unangenehmen Gerüche, keine rauen Oberflächen mit scharfen Kanten, keine künstlichen Düfte sowie Natürlichkeit und Nachhaltigkeit sind nur einige Eigenschaften, die eine gute Streu aufweisen sollte!

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